» Sexualkunde

Pubertät


Die Pubertät ist die Übergangsphase von der späten Kindheit zur Geschlechtsreife. Es ist eine Zeit, in der tiefgreifende körperliche, seelische und soziale Veränderungen stattfinden.

Bei Mädchen beginnt die Pubertät zumeist zwischen dem 10. und 13. Lebensjahr. Die Eierstöcke beginnen, vermehrt Östrogene zu bilden. Die Östrogene bewirken die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale. Erstes sichtbares Zeichen ist die Ausbildung der Scham- und Achselbehaarung, es folgt die Entwicklung der Brustdrüsen. Unter Östrogeneinfluß entwickeln sich auch die typisch weibliche Verteilung des Körperfettes und die weibliche Stimmlage. In der Pubertät kommt es zu einem massiven Wachstumsschub. Die im Zuge der Pubertät vermehrt gebildeten Östrogene führen dann dazu, daß sich allmählich die Knochenfugen schließen und es so zum Abschluß des Längenwachstums kommt.

Die erste Regelblutung, die Menarche, tritt durchschnittlich zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr auf. Die Menarche setzt das sichtbare Zeichen, daß aus dem Mädchen eine geschlechtsreife Frau geworden ist.


top

Textinhalte wurden von der Bayer (Schweiz) AG zur Verfügung gestellt