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Schwangerschaft: Stillzeit
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Bereits während der Schwangerschaft haben sich die Brustdrüsen unter der Wirkung der Sexualhormone auf ihre Funktion vorbereitet. Die Milchproduktion wird durch das Hormon Prolaktin stimuliert.

Die Vormilch, die erste von der Frau abgegebene Milch, ist für das Neugeborene besonders wichtig, da sie besonders reich an fettlöslichen Vitaminen, Eiweiß, Mineralien ist. Vormilch und Muttermilch sind die beste Nahrungsquelle für das Kind. Den entscheidenden Reiz für die Steigerung der Milchproduktion stellt der Saugreiz dar, der nicht nur die Prolaktinbildung unterstützt. Er bewirkt auch die Bildung des Hormons Oxytozin, welches das Einschießen der Milch in die Brust bewirkt. Frühzeitiges und wiederholtes Anlegen des Kindes wirkt sich fördernd auf die Milchproduktion aus.

In der Zeit unmittelbar nach der Geburt ruht die Funktion der Eierstöcke zunächst weitgehend, so daß die Frauen weniger empfänglich für eine neue Schwangerschaft sind.

Vor allem bei Frauen, die stillen, ist dieser relative Empfängnisschutz gegeben. Selbst wenn die Regelblutung wieder einsetzt, reifen oft noch keine Eizellen heran. Stillen ist aber keine absolut zuverlässige Empfängnisverhütung!




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