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Mensbeschwerden: Funktionelle Blutungsstörungen
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Blutungsunregelmäßigkeiten können den Rhythmus (zu häufige oder zu seltene Blutungen), die Stärke (zu schwache oder zu starke Blutungen) oder die Dauer (zu kurze oder zu lange Blutungen) betreffen. Blutungsunregelmäßigkeiten können verschiedene Ursachen haben, die immer im Einzelfall vom Arzt abgeklärt werden müssen.

Wenn organische Ursachen (wie z.B. Polypen oder Tumoren) ausgeschlossen sind, spricht man von funktionellen Blutungsstörungen (dysfunktionelle Blutungen). Als Ursache nimmt man vor allem eine funktionelle Störung des Regelsystems von Hypothalamus, Hypophyse und den Eierstöcken an. Die Störungen treten vor allem zu Beginn und zum Ende der Geschlechtsreife auf, wenn das Regelsystem noch nicht oder nicht mehr zuverlässig funktioniert. Treten die Blutungsstörungen wiederholt auf, können sie ernsthafte Konsequenzen haben (z.B. Blutarmut) und bis zur Unfruchtbarkeit führen. Oft wird eine Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut (Kürettage) notwendig.






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