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Frau (hormonell): Pille danach
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Mit dieser Methode wird die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut verhindert.

In der Schweiz werden normalerweise Gestagen-Präparate entesetzt, wobei die Hormongabe je nach Präparat als Einmaldosis oder zweimal erfolgt.

In ca. 75 - 99 % der Fälle verhindert die Methode den Eintritt der Schwangerschaft. Je früher die Hormongabe erfolgt, desto größer ist die Zuverlässigkeit der Methode. Blutungsstörungen, ein Spannungsgefühl in den Brüsten und Übelkeit sind die häufigsten unerwünschten Nebenwirkungen.

Eine oft gestellte Frage ist die, welchen Unterschied es zwischen dem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch und der postkoitalen Kontrazeption gibt: Während die sogenannte "Abtreibungspille" eine bereits eingetretene Schwangerschaft beendet, verhindert die postcoitale Pille den Eintritt einer Schwangerschaft. Auch die pharmakologische Zusammensetzung ist eine völlig andere. Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch erfolgt mit einem Antigestagen, während die postcoitale Pille ein Gestagen oder eine Östrogen-Gestagen-Kombination enthält. Die Pille danach kann eine existierende Schwangerschaft nicht beenden.

Die Pille danach ist immer nur eine Notmaßnahme und ungeeignet zur regelmäßigen Anwendung.

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Textinhalte wurden von der Bayer (Schweiz) AG zur Verfügung gestellt